Nature and Ideology

Ein Jugendaustauschprojekt der invasiven Art

Ab Ende 2021 steht Großartiges bevor! Dank großzügiger Förderung durch das Auswärtige Amt haben wir im Sommer mit den Planungen für ein neues internationales Projekt in Deutschland, Griechenland und Israel begonnen.

Das Projekt „Natur & Ideologie – ein Jugendbegegnungsprojekt der invasiven Art“ läuft zwei Jahre und wird gemeinsam mit unseren Freund*innen von Agrio Rodo aus Korfu durchgeführt. Außerdem ist vor Ort in Israel auch unser neuer Partner Irgun Jeckes beteiligt.

Darum geht`s

Kleingärten als Zufluchtsorte vor dem NS-Regime, die Gartenstadt Auschwitz als nationalsozialistische Musterstadt, der Kibbuz als Zeichen des Aufbruchs in eine neue Gesellschaft; unterschiedlicher könnten „naturnahe Orte“ wohl kaum sein. Was eint diese Orte, was trennt sie und was bedeutet die Vereinnahmung solcher Orte für den Natur- und Umweltschutz und damit auch die Zukunft junger Menschen auf unserem Planeten? Wir wollen mit jungen Menschen aus Griechenland und Deutschland das vielfältige Framing von Gärten im gesellschaftlichen Wandel erforschen und dabei aufzeigen, wie menschenverachtende Ideologien im Natur- und Umweltschutz Fuß fassen, aber auch wie diese als solche enttarnt und ihnen positive humanistische Alternativen entgegengesetzt werden können.

Ende diesen Jahres geht es hierfür mit einem Fachkräftetreffen in Deutschland los. 2022 geht es mit zwei Jugendbegegnungen auf Korfu und in Deutschland weiter. Der inhaltlich zweite Teil des Projekts findet dann in Israel statt und soll aufzeigen, wie Natur und Garten humanistisch und inklusiv gedacht werden können. Nach Israel geht es für die Fachkräfte aus Griechenland und Deutschland im ersten Quartal 2023 und für die Jugendlichen aus beiden Ländern im zweiten Quartal 2023.

Termine

16. – 20. März 2022: Fachkräftetreffen in Deutschland
26. Aug. – 1. Sep. 2022: Jugendbegegnung in Griechenland
12. – 18. Nov. 2022: Jugendbegegnung in Deutschland
1. Quartal 2023: Fachkräftetreffen in Israel
2. Quartal 2023: Jugendbegegnung in Israel

Das Projekt wird gefördert durch das Auswärte Amt.